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Prozessdatenverarbeitung

Prozessdatenverarbeitung

Technische Prozesse werden von Prozessrechnern gesteuert. Dabei handelt es sich um frei programmierbare Digitalrechner, die über die folgenden, von Büro-PCs abweichenden Eigenschaften verfügen:

1) Schnittstelle zum technischen Prozess zur Erfassung der physikalischen Größen und zur Ausgabe der Steuergrößen, um den technischen Prozess zu beeinflussen,

2) Fähigkeit zur schritthaltenden Datenverarbeitung, die erforderliche Rechenleistung wird bestimmt vom technischen Prozess,

3) Fähigkeit zur Verarbeitung asynchroner Ereignisse (z.B. Interrupts),

4) Robuste Bauweise, um unter den Umgebungsbedingungen des Aufstellungsortes auch die Funktionalität zu gewährleisten.

Es gibt inzwischen eine Vielfalt von Bauformen und I/O Subsystemen (Microcontroller, SPS, Industrie-PC, Mini-Rechner), aus denen  man das für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete System auswählen kann.

Austattung

Im PDV-Versuchsfeld werden die Methoden der Steuerung technischer Prozesse an Microcontrollern, speicherprogrammierbarer Steuerung sowie an einem PC-gestützten Leitsystem (Labview) erarbeitet. Die Prozessrechner sind mit Modellen gekoppelt, so dass die Funktionalität der erarbeiteten Programme „Hands on“ getestet werden kann.

  • Technische Prozesse
  • Zentrale und dezentrale Automatisierung
  • Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit
  • Prozessrechner – Hardware
  • Prozess – I/O – Schnittstellen

6 Arbeitsplätze mit:

  • Prozessrechner: SPS „PLCnext Control“ inkl. Entwicklungssystem „PLCnext Engineer“ sowie Microcontroller STM32
  • Kommunikation zwischen Prozessrechnern mit OPC UA
  • Kommunikation zwischen Prozessrechnern mit CAN Bus und CANopen

Raum und Ansprechpartner

Kontaktperson
Prof. Dr. Thomas Meier
Professur für Betriebssysteme und Prozessdatenverarbeitung
Raum: Hg/G/0/13
Kontaktperson
Ralph Seela
Laboringenieur Automatisierungstechnik
Raum: Hg/G/0/008

Gebäude

Etage

Raum

G

0

025

weitere PC-Labore der Angewandte Informatik

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