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Professor der Hochschule Merseburg forscht an Kreislauffähigkeit von Kunststoffen

Portraitfoto
Prof. Dr. Mathias Seitz hat an der Hochschule die Professur für Verfahrenstechnik/Technische Reaktionsführung inne.
19.03.2026

Prof. Dr. Mathias Seitz lehrt als Professor für Verfahrenstechnik und Technische Reaktionsführung u.a. im Studiengang Green Engineering - Gestaltung nachhaltiger Prozesse.

An der Hochschule Merseburg forscht er daran, wie sich Kunststoffe besser recyceln lassen. Übergeordnetes Ziel ist es, polyolefinreiche Kunststoffabfälle im Wertstoffkreislauf zu halten, die derzeit noch verbrannt werden müssen.

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat das Thema aufgegriffen und berichtet im Hörfunkbeitrag darüber, welche Chancen die Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffen mit sich bringt und welche Hürden noch zu bewältigen sind.
 

>>> Zum MDR-Beitrag <<<

Verbundprojekt „pool-in-loop“ erstes Beispiel für beginnende Transformation
 

Ein Beispiel für die beginnende Transformation der Chemie im südlichen Sachsen-Anhalt ist das Verbundprojekt „pool-in-loop“ der Hochschule Merseburg. Pool-in-loop ist ein Verfahren zum chemischen Recycling von Kunststoffabfällen. Ziel ist es, polyolefinreiche Kunststoffabfälle (pool) im Wertstoffkreislauf (in-loop) zu halten, die derzeit noch verbrannt werden müssen. Der Fokus von pool-in-loop liegt auf dem Recycling von Kunststoffabfällen, die für das mechanische Recycling nicht geeignet sind. Es sollen Kunststoffabfälle recycelt werden, deren Verunreinigungen zu groß sind, da sie aus schlecht sortierbaren und verunreinigten Komponenten bestehen. Mithilfe von Katalysatoren sollen Chemikalien erzeugt werden, die zur Herstellung neuer Kunststoffe dienen. Dadurch können im Vergleich zu anderen Verfahren des chemischen Recyclings Störstoffe leichter ausgeschleust und energetisch aufwändige Aufbereitungsschritte vermieden werden.

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