Lehre

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Prof. Dr. Thomas Rödel

Module Organische und Makromolekulare Chemie

Organische Chemie I

Im Vorlesungsmodul werden die grundlegenden Zusammenhänge der organischen Chemie reaktiviert und vertieft, die Grundbegriffe der Stereochemie eingeführt sowie eine Systematik der Struktur-Eigenschaftsbeziehungen organischer Verbindungen erarbeitet. Die Stoffgruppen Alkane, Halogenalkane, Alkohole und Ether sowie deren wichtigste Reaktionen werden besprochen.
Organische Chemie I ist ein Pflichtmodul im 3. Semester für alle Studenten in den Bachelorstudiengängen Chemie- und Umwelttechnik und Angewandte Chemie.

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Organische Chemie II

Schwerpunkt des Vorlesungsmoduls sind ungesättigte Verbindungen sowie die Reaktivität der Carbonylgruppe. Begriffe wie delokalisierte π-Systeme - Benzol und Aromatizität - elektrophiler Angriff auf Benzolderivate werden ausführlich eingeführt. Die Stoffgruppen Alkene, Alkine, Aromaten, Aldehyde und Ketone sowie deren wichtigste Reaktionen werden besprochen.
Organische Chemie II ist ein Pflichtmodul im 4. Semester für alle Studenten in den Bachelorstudiengängen Chemie- und Umwelttechnik und Angewandte Chemie.

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Organische Chemie III

Organische Chemie III ist ein Praktikumsmodul mit einem begleitenden Seminar. Im Syntheselabor werden neben dem Kennenlernen des apparativen Instrumentariums experimentelle Arbeitsweisen für organische Synthesen erlernt. Es vermittelt Wissen über Gefahrenpotentiale chemischer Verbindungen und über einen sicheren Umgang damit. Im begleitenden Seminar wird das Kennen und Verstehen lernen grundlegender stofflicher Eigenschaften und typischer Reaktionsweisen der Enole/Enone, der Carbonsäuren und Derivate sowie der Amine und Derivate vertiefend begleitet.
Das Modul findet im 4. Semester in der Vertiefungsrichtung Chemietechnik im Bachelorstudiengang Chemie- und Umwelttechnik und im 5. Semester im Bachelorstudiengang Angewandte Chemie statt.

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Vertiefte Organische Chemie

In dem Modul werden in einer Vorlesung die Kenntnisse der organischen Chemie aus den vorhergehenden Modulen vertieft und erweitert, dazu gehören die Chemie der Aldehyde und Ketone, der Enole und Enone, der Carbonsäuren und ihrer Derivate. Die erworbenen Kenntnisse werden verknüpft und in theoretischen Reaktionsplanungen zur Anwendung gebracht, weitere grundlegende Synthesekonzepte werden besprochen. Im dazugehörigen Synthesepraktikum werden die praktischen Fähigkeiten in der organischen Synthese weiter ausgebaut und um den Aspekt der Chemikaliensicherheit und -entsorgung erweitert.
Das Modul ist ein Pflichtmodul im 6. Semester des Bachelorstudienganges Angewandte Chemie und ein Wahlpflichtfach für den Masterstudiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen im 1. Semester Vertiefung Chemische Verfahrenstechnik.

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Naturstoffchemie

Das Vorlesungsmodul vermittelt Grundkenntnisse über die Chemie der Naturstoffe, wie über Definition, Vorkommen, Gewinnung, Klassifikation oder ihren Einsatz im alltäglichen Leben (Tenside, Arzneimittel, Nachwachsende Rohstoffe). Primäre Naturstoffe, wie Fette, Öle und Biopolymere, Saccharide, Kohlenhydrate und Proteine und sekundäre Naturstoffe, wie die großen Stoffklassen der Terpene, der Aromaten und der Alkaloide werden umfassend besprochen.
Das Vorlesungsmodul findet im 6. Semester im Bachelorstudiengang Angewandte Chemie statt.

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Makromolekulare Chemie

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Makromolekularen Chemie, wie Synthese von Makromolekülen, Polymerisationsgrad, Konstitution (Molekularstruktur) und Konfiguration (Taktizität) kennen. Sie bekommen ein Verständnis für die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der verschiedenen Kunststoffe und ihrer daraus abgeleiteten Verarbeitung bzw. ihrem Anwendungsbereich. Sie lernen die technologische Einteilung der Polymere kennen und erhalten Einblick in die Kunststoffverarbeitung, wie Polymerreaktionstechnik, Additive, Polymerblends, Copolymere.
Die Makromolekulare Chemie baut auf die Organische Chemie I bis III auf und ist ein Pflichtmodul in der Vertiefungsrichtung Chemietechnik des Bachelorstudiengang Chemie- und Umwelttechnik und Angewandte Chemie im 6. Semester.

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Abschlussarbeiten

Die Ausbildung an der Hochschule ist sehr praxisbezogen. Und so ist es nur folgerichtig, die Abschlussarbeiten in Unternehmen anzufertigen. An konkreten betrieblichen Problemstellungen können die Studierenden ihr Wissen anwenden und Lösungen erarbeiten, die sie anschließend  in einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenfassen. Natürlich wird durch den betreuenden Hochschullehrer auch immer die Unterstützung durch die Ausbildungsstätte gewährleistet. Beispiele für Betriebe, in denen unsere Studierenden ihre Arbeiten anfertigten, sind anschließend aufgelistet.
 

Abschlussarbeiten Akkordeon

  • 2016 Miltitz Aromatics GmbH, Wolfen
  • 2016 Fraunhofer CBP, Leuna
  • 2015 Fraunhofer IWM, Halle
  • 2014 Miltitz Aromatics GmbH, Wolfen
  • 2014 REHAU AG + Co
  • 2014 Fraunhofer CSP, Leuna
  • 2013 HoMe, Makromolekulare Chemie
  • 2012 Styron Deutschland GmbH
  • 2012 Université Metz
  • 2012 HS Merseburg, Makromolekulare Chemie
  • 2011 Celanese GmbH, Frankfurt am Main
  • 2011 Katholieke Hogeschool Sint-Lieven, Gent
  • 2011 Förderkreis Kunststoffe u. Umwelt e.V.
  • 2011 University of Aberdeen
  • 2011 Universidade Nova de Lisboa
  • 2011 Technologie-Zentrum für Oberflächentechnik und Umweltschutz Leipzig GmbH
  • 2018 Synthon Chemicals GmbH
  • 2018 K.L. Kaschier und Laminier GmbH
  • 2013 Styron Deutschland GmbH
  • 2011 University of Wisconsin, Madison
  • 2011 Fraunhofer IAP, Potsdam
  • 2011 Rehau AG + Co, Rehau
  • 2011 Kunststoff-Kompetenzzentrum
  • 2011 Fraunhofer CSP, Halle

Abschlussarbeiten

Studium International

Praktikum / Studieren im Ausland

Studierende der HoMe haben die Möglichkeit auf ein Stipendium durch das ERASMUS-Programm des DAAD. Gefördert werden Auslandsstudium für Studierende (SMS) und Auslandspraktika für Studierende (SMP). Seitens der Hochschule werden stets frühzeitig Plätze für die Durchführung von Betriebspraktika und Bachelor-Arbeiten an einer der Europäischen Partnerhochschulen reserviert.
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Rödel für den Fachbereich INW und das Akademische Auslandsamt zur Verfügung.
Prof. Dr. Thomas Rödel I Tel. +49 3461 46-2165 I email: thomas.roedel@hs-merseburg.de

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