Organische Chemie

Organische Chemie
Labor

Bauen wie die Natur

Standort, Hg/D/1/17-18


Es ist enorm wichtig, chemische Reaktionen und ihre Abläufe zu kennen, um das Gefahrenpotential einer Synthese sicher einschätzen zu können und dies in die technische Realisierung der Umsetzung einfließen zu lassen. Neben der theoretischen Ausbildung wird der Fokus auf die praktische Arbeit im Labor gelegt. Dazu gehört das Erlernen von Grundoperationen der Synthese, der sichere Umgang mit Chemikalien, das Kennenlernen von Reinigungsprozeduren oder die Charakterisierung hergestellter Substanzen.

Praktikum in der Organischen Synthese

Gewinnung von Naturstoffen mittels Wasserdampfdestillation

Nitrierung von Aromaten

Bromierung von Doppelbindungen

Synthese von Luminol und Chemolumineszenz

Herstellung eines Azofarbstoffs

Eliminierungsreaktion zur Bildung von Dreifachbindungen

Veresterung von Essigsäure

Destillieren

Flüssig-Flüssig-Extraktion

Umkristallisieren

Säulenchromatografie

Schmelzpunkt

Brechungsindex

Gaschromatografie

Unser Labor fürs Praktikum

Intro_Akkordeon

Organische Chemie I - Vorlesung

  • Struktur und Bindung organischer Moleküle
  • Struktur und Reaktivität - Säuren und Basen, polare und unpolare Moleküle
  • Alkane und ihre Reaktionen
  • Cyclische Alkane und Stereoisomerie
  • Halogenalkane und ihre Eigenschaften und Reaktionen
  • Alkohole und ihre Reaktionen
  • Chemie der Ether

Organische Chemie II - Vorlesung

  • Alkene und ihre Reaktionen
  • Alkine und ihre Reaktionen
  • Delokalisierte π-Systeme und Aromaten
  • Benzol und Aromatizität
  • Elektrophile aromatische Substitution
  • Aldehyde und Ketone – Reaktivität der Carbonylgruppe

Organische Chemie III - Praktikum und begleitende Vorlesung

  • Aldehyde und Ketone – Enole und Enone
  • Carbonsäuren und ihre Derivate
  • Amine und ihre Derivate
  • Präparieren im Organischen Praktikum : Herstellung von 7 Präparaten

Organische Chemie

  • Umfangreiche Glasgeräteausstattung für Arbeiten im chemischen Labor
  • Moderne Geräteausstattung (Vakuumpumpe, Magnetrührwerk, Heiznest, Waage …)
  • Rotationsverdampfer
  • Trockenschrank
  • Schmelzpunktapparatur
  • Flash-Chromatografie
  • Dünnschichtchromatografie-Arbeitsplatz
  • Eismaschine
  • Abbé-Refraktometer
  • Gaschromatograph

    Ansprechpartner

    Kontaktperson
    Prof. Dr. Thomas Rödel
    Professur für Organische und Makromolekulare Chemie
    Raum: Hg/D/1/09
    Telefon: +49 3461 46-2165
    Kontaktperson
    Dr. Anett Herrmann
    Laboringenieurin, wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Raum: Hg/D/1/10
    Telefon: +49 3461 46-2096

    Geräte und mehr

    Abschlussarbeiten

    Die Ausbildung an der Hochschule ist sehr praxisbezogen. So ist es nur folgerichtig, die Abschlussarbeiten in Unternehmen anzufertigen. An konkreten betrieblichen Problemstellungen können die Studierenden ihr Wissen anwenden und Lösungen erarbeiten, die sie in einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenfassen. Natürlich wird durch den betreuenden Hochschullehrer auch immer die Unterstützung durch die Ausbildungsstätte gewährleistet. Beispiele für Betriebe, in denen unsere Studierenden ihre Arbeiten anfertigten, sind unten zu finden.

    • 2016 Miltitz Aromatics GmbH, Wolfen
    • 2016 Fraunhofer CBP, Leuna
    • 2015 Fraunhofer IWM, Halle
    • 2014 REHAU AG + Co
    • 2014 REHAU AG + Co
    • 2014 Fraunhofer CSP, Leuna
    • 2013 HoMe, Makromolekulare Chemie
    • 2012 Sytron Deutschland GmbH
    • 2011 Celanese GmbH, Frankfurt am Main
    • 2011 Katholieke Hogeschool Sint-Lieven, Gent
    • 2011 University of Aberdeen
    • 2011 Universidade Nova de Lisboa
    • 2011 Technologie-Zentrum für Oberflächentechnik und Umweltschutz Leipzig GmbH
    • 2018 Synthon Chemicals GmbH
    • 2018 K.L. Kaschier und Laminier GmbH
    • 2013 Styron
    • 2011 University of Wisconsin, Madison
    • 2011 Fraunhofer IAP, Potsdam
    • 2011 Rehau AG + Co, Rehau
    • 2011 Kunststoff-Kompetenzzentrum
    • 2011 Fraunhofer CSP, Halle

    Forschung mit Druck

    Hier investiert Europa in die Zukunft unseres Landes!

    Seit 1.10.2016 bis 31.12.2019 wird an der Hochschule Merseburg unter Projektleitung Herrn Prof. Dr. Rödel mit dem Titel “Stereoselektive Reduktionen für Feinchemikalien mit verbesserter Nachhaltigkeit“, ein Verbundprojekt gemeinsam mit zwei klein- bzw. mittelständischen Unternehmen von der Europäischen Union gefördert. Projektpartner sind die Miltitz Aromatics GmbH und die OSC GmbH aus Bitterfeld.

    Ziel dieses Projektes ist das Finden innovativer Synthesewege auf der Basis von Hydrierungen, die es schon bei der Herstellung ermöglichen, die gewünschte Konformation stark ange­rei­chert zu produzieren, so dass Feinchemikalien ohne aufwendige Reinigungsverfahren und mit einer verbesserten Nachhaltigkeit für die Riechstoff- und Pharmaindustrie zugänglich gemacht werden.

    Mit den absehbaren Ergebnissen kann sich der Forschungsschwerpunkt der Hochschule Mer­seburg auf dem Gebiet der Riechstoffe noch sichtbarer etablieren und profilieren, wo­durch weitere (indu­striell wie öffentlich geförderte) Projektinitiierungen in diesem Feld auf nationaler und inter­nationaler Ebene begünstigt werden. Dadurch kann gleichermaßen zur strategischen Schärfung des Forschungsprofils der Hochschule sowie zum Erreichen der Ziele der regionalen Inno­vations­strategie des Landes Sachsen-Anhalt im Leitmarkt Chemie/ Bioökonomie beigetragen werden.

    Im Hinblick auf die Rohstoff- und Kostenbilanz, die Effizienz der Anlagenauslastung, sowie die Belastung der Umwelt bietet eine ALTERNATIVE Synthese der aktiven Produkte einen deutlichen innovativen Fortschritt.

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