Sexologie

Sexologie

AbschlussStudienformStudiendauerStudienbeginnZulassungSprache
Master of Arts Dual, Berufsbegleitend, Teilzeit 6 Semester Sommersemester beschränkt Deutsch

Modell sexueller Gesundheit Sexocorporel

Der weiterbildende Masterstudiengang Sexologie basiert neben anderen theoretischen Grundlagen auf dem Modell sexueller Gesundheit Sexocorporel. Unterschiedliche sexualwissenschaftliche Modelle werden vorgestellt und der Zusammenhang zum Modell Sexocorporel aufgezeigt. Der theoriegeleitete körperorientierte Ansatz von Sexocorporel und die anwendungsbezogenenen Methoden zeigen, wie vielfältig die Einflussfaktoren auf die Gestaltung der Sexualität sind. Es wird aufgezeigt, wie sexuelles Erleben und sexuelles Verhalten über persönliche und soziale Lernprozesse lebenslang entwickelt werden können. Zur Onlinebewerbung

Berufsbegleitender Studiengang

Studieninhalte

Grundlagen der interdisziplinären Sexualwissenschaft | wissenschaftliches Handeln und Arbeiten | Sexocorporel | Partnerschaft | Familienplanung |Sexuelle Gesundheit | Sexualberatung 

Der Masterstudiengang basiert auf anerkannten sexualwissenschaftlichen Grundlagen sowie dem Modell Sexocorporel.

Der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Sexologie, gebührenpflichtig, richtet sich primär an Fachkräfte aus dem sozialen, psychotherapeutischen, medizinischen und pädagogischen Bereich mit einem ersten abgeschlossenen Hochschulstudium.

Sexocorporel

Der theoriegeleitete körperorientierte Ansatz von Sexocorporel und andere anwendungsbezogene Methoden vermitteln Einsichten in die vielfältigen Einflussfaktoren gelebter Sexualität. Die Lehrveranstaltungen arbeiten heraus, wie sexuelles Erleben und sexuelles Verhalten über persönliche und soziale Lernprozesse lebenslang entwickelt werden kann.

Partner und Gebühr | Entgelt

Der Masterstudiengang Sexologie (M.A.) wird in Kooperation zwischen der Hochschule Merseburg und dem Schweizer Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie ISP angeboten.

Die Gebühren für das Studium betragen insgesamt 19.500 Euro.

Ausgewählte Lerninhalte

Modul 1 und 2

Sie lernen sexualwissenschaftliche Ansätze kennen und erhalten einen Einblick in die sexualwissenschaftliche Forschung. Die Studierenden setzen sich mit der Entwicklungspsychologie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterschiedlicher Lebensphasen auseinander. Dabei werden allgemeine entwicklungspsychologische Ansätze, die psychosexuelle Entwicklung nach Freud sowie die sexuelle Entwicklung nach dem Modell Sexocorporel berücksichtigt. Die Studierenden verfeinern über Körperarbeit ihre Wahrnehmungsfähigkeiten im Kontext der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Sie werden sensibilisiert, sich eigener sexueller Anliegen bewusst zu werden und diese in der Gruppe zu formulieren. In den sexualmedizinischen Lerneinheiten  steht die Befassung  mit den anatomischen und physiologischen Grundlagen der weiblichen und männlichen Sexualorgane im Vordergrund. Die Studierenden lernen den medizinischen Stellenwert der Sterilisation beim Mann und die Verhütungsmöglichkeiten der Frau und deren Einfluss auf das Sexualverhalten kennen. Eine Hospitation macht die Studierenden mit der sexualberaterischen und/oder der sexualpädagogischen Arbeit und deren Bezüge zur zukünftigen  Tätigkeit bekannt.

Modul 3

Die Studierenden verknüpfen ihre sexualmedizinischen Kenntnisse mit dem Modell Sexocorporel. Sie befassen sich im Kontext der Sexualität mit Aspekten der Beziehung. Sie lernen, welche Kommunikationsmittel Paaren zur Verfügung stehen, wie sie als Liebes- und Partnerschaftspaar nach unterschiedlichen Logiken agieren und reagieren. Die Studierenden werden mit der empirischen Sozialforschung im Kontext der Sexualität vertraut gemacht. Die Studierenden vertiefen über Körperarbeit ihre Wahrnehmungsfähigkeit im Kontext von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Sie lernen allgemein psychologische Aspekte der Sexualität wie Kognitionen, Emotionen, Beeinflussungsfaktoren der Wahrnehmung, Bindung, Lernen, Selbstbewertung kennen.

Modul 4

Die Studierenden erarbeiten sich grundlegende sexualwissenschaftliche Kenntnisse im Bereich von Partnerschaft und Familienplanung sowie historische und aktuelle Perspektiven. Sie verfügen über wissenschaftliche Entwicklungslinien geschichtlicher und politischer Zusammenhänge zu Sexualität. Sie lernen, die Sexualberatung unter Einbezug der sexuellen Gesundheit im gesetzlichen Kontext zu verorten, und sie können die Rechtsgrundlagen in ihr Handlungswissen integrieren. In einer weiteren Hospitation vertiefen sie ihre Erkenntnisse aus der sexualberaterischen und/oder der sexualpädagogischen Arbeit und stellen Bezüge zur zukünftigen sexualberaterischen Tätigkeit her.

Modul 5

Die Studierenden setzen sich im Kontext sexueller Gesundheit mit Methoden der wissenschaftlichen Beratung und Sexualberatung auseinander. Anhand der ICD-10-Klassifikation lernen sie, wie sexuelle Funktionsstörungen entstehen und behandelt werden können. Die Studierenden setzen sich anhand von klinischen Fällen auf der Ebene wissenschaftlicher Methoden und unter Einbezug des Modells Sexocorporel mit den einzelnen Störungen männlicher Sexualität auseinander. Sie können Zusammenhänge zu den sexualwissenschaftlichen Grundlagen herstellen und in anwendungsbezogenen Fallbeispielen erlernte Behandlungsansätze anwenden.

Modul 6

Die Studierenden setzen sich anhand von klinischen Fällen auf der Ebene wissenschaftlicher Methoden und unter Einbezug des Modells Sexocorporel mit den einzelnen Störungen der weiblichen Sexualität auseinander. Sie können Zusammenhänge zu den sexualwissenschaftlichen Grundlagen herstellen und in anwendungsbezogenen Fallbeispielen erlernte Behandlungsansätze anwenden. Die Studierenden erhalten einen vertieften Einblick in die Anatomie des Beckenbodens und dessen Bedeutung für die Gestaltung der Sexualität. Sie vertiefen ihre Körperwahrnehmung durch Zentrierung auf den Bereich des Beckenbodens und wenden die damit verbundenen Erkenntnisse auf Fälle in der Sexualberatung an.  Unter Einbezug der im fünften Modul erarbeiteten Inhalte führen die Studierenden eine Sexualberatung durch. In dieser ersten Fallstudie stellen die Studierenden ihre beraterischen und diagnostischen Kompetenzen unter Beweis. In der Fallsupervision reflektieren sie ihre Behandlungsansätze der Fallstudie.

Modul 7

Die Studierenden vertiefen ihre wissenschaftlichen Kompetenzen und analysieren die wissenschaftliche Qualität einer sexualwissenschaftlichen Arbeit unter Zugrundelegung wissenschaftlicher Standards. Sie beschäftigen sich mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden der empirischen Sozialforschung und lernen unter fachkundiger Begleitung, eine eigene sexualwissenschaftliche Arbeit zu realisieren. 

Modul 8

Sie entwickeln ein Verständnis für Menschen mit einer Behinderung, indem sie mit den unterschiedlichen Behinderungsarten vertraut werden. Ausgehend von diesem Wissen lernen sie Frauen und Männern mit einer Behinderung sexualberaterisch zu begleiten. Die Studierenden setzen sich mit sexualisierter Gewalt auseinander und lernen, wie sie Frauen und Männer in ihren Stärken nach dem salutogenetischen Ansatz (Antonovsky) sexualberaterisch begleiten können. Die Studierenden vertiefen ihre Auseinandersetzung mit Körperwahrnehmung und formulieren ihre Erkenntnisse für die sexualberaterische Tätigkeit. Die Studierenden befassen sich mit der Komplexität von Problemen der Geschlechtsidentität und deren Behandlung. Sie lernen, wie sie Menschen in einer schwulen oder lesbischen Beziehung, sowie transsexuelle und transidente Personen in der Sexualberatung begleiten können. In der Fallsupervision reflektieren sie ihre Behandlungsansätze der Fallstudie.

Modul 9

Die Studierenden befassen sich mit theoretischem Wissen der Entwicklung dranghaft erlebter Sexualität und lernen dieses in der Sexualberatung zu integrieren. Im Bereich der Körperwahrnehmung vertiefen sie ihre Kenntnisse derart, dass sie Signale von Klienten und Klientinnen erkennen und in der Sexualberatung auf der Wahrnehmungsebene arbeiten können. Die Studierenden lernen die Gesetzmässigkeiten der Paardynamik kennen und nutzen diese in der Begleitung von Paaren mit sexuellen Problemen in der Sexualberatung . In der Fallsupervision reflektieren sie ihre Behandlungsansätze der zweiten Fallstudie und führen in einer Präsentation deren Erkenntnisse aus.

In den Lerneinheiten vertiefen und erweitern die Studierenden ihre im Erststudium erworbenen wissenschaftlichen Fähigkeiten. Sie greifen interessengeleitete Fragestellungen aus früheren Modulen auf und erstellen das Konzept ihrer Masterarbeit. Mit der Masterarbeit stellen die Studierenden ihre erworbenen sexualwissenschaftlichen und sexualberaterischen Fähigkeiten unter Beweis. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung der Sexualwissenschaft und/oder Sexualberatung. 

Berufsperspektiven

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang erlangen zukünftige Sexolog*innen eine solide theoretische Grundlage in Sexologie, auf der das anwendungsorientierte Wissen für die sexuelle Bildung und die Sexualberatung aufbaut. Die Hospitationen, die Praktika sowie die Fallstudien tragen zudem zu den hohen qualitativen sexologischen Fachkompetenzen der Studierenden bei. Das stetige Wechselspiel zwischen Selbstreflexion und theoretischen Aspekten sexuellen Lernens öffnet den Studierenden Perspektiven für professionelles Handeln in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sexologie.

Die Absolvent*innen haben folgende Berufsmöglichkeiten:

  • Sexualberaterische Tätigkeit in sozialen Institutionen
  • Sexualberaterische Tätigkeit in Kooperation mit psychologischen und medizinischen Einrichtungen, z.B. Spezialpraxen der Urologie oder Gynäkologie
  • Sexualberaterische und fortbildende Angebote in freiberuflicher Tätigkeit

Studienablauf

Teilzeitstudium

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studienbeginn: zum Sommersemester

Seminartage: monatlich jeweils von Donnerstag bis Sonntag

Durchführungsorte: Berlin (B vocal GbR | Boxhagener Str. 18 |2. HH, 2. OG | 10245 Berlin Mitte)
                              Merseburg (4 Termine sowie Abschlussprüfungen an der Hochschule
                              Merseburg)

Masterarbeit: innerhalb des 6. Semesters

Zulassung, Bewerbung, Gebühren

Für die Zulassung in den weiterbildenden Masterstudiengang ist ein Bachelorabschluss mit 180 ECTS-Punkten Voraussetzung.

Weitere Zulassungsvoraussetzungen sind:

  1. Der Nachweis, dass die/der Bewerber*innen bei Bewerbungsschluss auf eine mindestens einjährige Praxis in einem sozialen, psychosozialen, pädagogischen, medizinischen oder vergleichbaren Arbeitsfeld verweisen kann.
  2. Der Hochschulabschluss soll in einem humanwissenschaftlichen Studiengang, wie Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehramt, Psychologie, Medizin oder verwandten Studiengängen erbracht worden sein.
  3. Ersatzweise kann eine Eingangsprüfung im Sinne des § 27 Abs. 7 Satz 3 Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) abgelegt werden. Das Verfahren wird in einer gesonderten Ordnung geregelt.

Weiteres regelt die Zulassungsordnung.

Die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbung und richtet sich nach der Anzahl der verfügbaren Plätze. Die Anzahl der Plätze kann aufgrund der zur Verfügung stehenden Kapazitäten begrenzt werden. Die Durchführung des weiterbildenden Studiengangs erfolgt vorbehaltlich des Erreichens der Mindestteilnehmerzahl, die zur kostendeckenden Durchführung des Studienangebots erforderlich ist.

Nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Bewerbung auf der Homepage der Hochschule Merseburg oder reichen Sie per Post einen Antrag auf Immatrikulation ein. Laden Sie dazu den Antrag im Internet herunter und schicken Sie ihn ausgefüllt mit den geforderten Unterlagen an folgende Adresse:

Hochschule Merseburg
Dezernat für Akademische Angelegenheiten
Eberhard-Leibnitz-Straße 2
06217 Merseburg

Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018 (ab 01.04.2018) endet am 15.03.2018.
Die Bewerbungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

Angaben zur Anmeldung auf der Home-Page

Bitte reichern Sie Ihre Unterlagen in folgender Reihenfolge ein:

  1. Titelblatt Masterstudiengang MA Sexologie, WB 2016 – 2019, Name und Vorname der Bewerberin bzw. des Bewerbers
  2. Immatrikulations-Antrag ausfüllen und beilegen
  3. Lebenslauf
  4. Hochschule-Abschluss bzw. Bachelor-Abschluss
  5. Arbeitsbestätigung in einem sozialen Bereich 1 Jahr nach Studium
  6. Motivation für den Studiengang 1 – 2 Seiten
  7. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen werden Sie zu einem 2stündigen Aufnahmegespräch eingeladen

Bitte zwischen jedem Punkt ein farbiges Papier legen.

Kursgebühr l Förderung

Die Gebühren für diesen Studiengang belaufen sich auf insgesamt 19.500 Euro.
Nicht inbegriffen sind die Gebühren für Pflichtliteratur, Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung.

Zahlungsmodalitäten

  • vor Beginn jedes Semesters sind 3.250 Euro zu überweisen
  • andere Zahlungsmodalitäten können individuell vereinbart werden.

Für die Teilnahme an dem berufsbegleitenden Masterstudiengang gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Eine individuelle Beratung dazu erhalten Sie über den Bereich "Weiterbildung und Personaltransfer“ der Hochschule Merseburg.

Information l Beratung

Sie haben noch Fragen? Sie wünschen eine Beratung? Sie benötigen noch weitere Informationen? Sie suchen nach finanziellen Fördermöglichkeiten für das berufsbegleitende Studium? Sie brauchen Unterstützung bei der Beantragung einer finanziellen Förderung für das Studium?

Sprechen Sie uns an!

Das Team Weiterbildung und Personaltransfer der Hochschule Merseburg steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt
Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg
Herr Andreas Kröner (Raum 003 im Gartenhaus der Hochschule)
Telefon:  +49 3461 46-2700
Fax: +49 3461 46-2701
E-Mail:  weiterbildung(at)hs-merseburg.de

Der weiterbildende Masterstudiengang Sexologie basiert neben anderen theoretischen Grundlagen auf dem Modell sexueller Gesundheit Sexocorporel. Unterschiedliche sexualwissenschaftliche Modelle werden vorgestellt und der Zusammenhang zum Modell Sexocorporel aufgezeigt. Der theoriegeleitete körperorientierte Ansatz von Sexocorporel und die anwendungsbezogenenen Methoden zeigen, wie vielfältig die Einflussfaktoren auf die Gestaltung der Sexualität sind. Es wird aufgezeigt, wie sexuelles Erleben und sexuelles Verhalten über persönliche und soziale Lernprozesse lebenslang entwickelt werden können.

Im Masterstudiengang werden Studierende befähigt, als zukünftige Sexologinnen und Sexologen Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer und LGBTI in ihrer sexuellen Gesundheit zu fördern. Kompetente und engagierte Dozierende vermitteln Kompetenzen, wie Fachkräfte mit Sorgfalt, Sensibilität und Freude Menschen in ihrer Lebenslust und ihrem sexuellen Wohlbefinden begleiten und beraten können.  

Die Lehre in den verschiedenen Modulen des Studiengangs verknüpft Theorie und Praxis in einer Weise, welche es den Studierenden ermöglicht, auf einem zuverlässigen Fundament konkreten Wissens, kreative und vielfältige Instrumente für die berufliche Tätigkeit zu entwickeln. Hospitationen, Praktika, Lerngruppen, Lehrtherapie sowie Fallsupervisionen unterstützen den Erwerb professioneller Kompetenzen.

Die internationale Zusammenarbeit ermöglicht den Studierenden, das Fachgebiet der Sexologie aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.

Der Weiterbildungsmaster bildet Fachkräfte aus, die eine Qualifikation im professionellen Umgang mit dem Thema Sexualität im eigenen oder in einem neuen Arbeitsfeld in der Sexualberatung anstreben. Es werden besonders Fachkräfte aus dem psychologischen, medizinisch-therapeutischen Bereich und der sozialen Arbeit angesprochen. Der Studiengang baut auf vorhandenen sozialen, pädagogischen, beraterischen, medizinischen und psychologischen Basiskompetenzen auf, die in einem humanwissenschaftlichen Erststudium erworben wurden.

Das Kompetenzprofil des Studiengangs basiert auf sexualwissenschaftlichen und sexualberaterischen Grundlagen. Dabei werden auf dem Hintergrund des Modells Sexocorporel Zusammenhänge und Dynamik zwischen körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren der menschlichen Sexualität und deren Bedeutung für die Gesundheit untersucht. Die Studierenden entwickeln für ihr zukünftiges professionelles Handeln wissenschaftliche Sachkompetenz, Selbstkompetenz durch intensive Reflexion der eigenen sexuellen Biografie und vertiefen ihre Kommunikations-, Beratungs- und Interaktionskompetenz. Sie können Klienten mit unterschiedlichen sexuellen Problemen auf der Grundlage anerkannter Methoden unter besonderer Berücksichtigung des Modells Sexocorporel beraten und behandeln. 

Das Studium der Sexologie befähigt die Studierenden insbesondere

  • menschliche Sexualität und deren vielfältige Erscheinungsformen adäquat in beraterische Zusammenhänge mit ihren individuellen, kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und juristischen Implikationen einzuordnen,
  • zu professionellem Handeln in Beratung und Bildung in unterschiedlichen sozialen, pädagogischen und medizinischen Arbeitsfeldern unter Berücksichtigung des gesellschaftlichen Wandels und des wachsenden Stellenwertes sexueller Gesundheit in der modernen Gesellschaft,
  • lösungsorientierte und klientenzentrierte Sexualberatungen auf der Grundlage einer differenzierten Diagnostik mit anerkannten Methoden durchzuführen und deren Evidenz zu evaluieren.

Studienfachberatung

Beratung Fördermöglichkeiten

Kontaktperson
Andreas Kröner
Leiter Weiterbildung/HoMe Akademie
Raum: GA/1/003
Telefon: +49 3461 2928