Angewandte Sexualwissenschaft

Angewandte Sexualwissenschaft Kopfbild

Angewandte Sexualwissenschaft

AbschlussStudienformStudiendauerStudienbeginnZulassungSprache
Master of Arts Teilzeit 6 Semester Wintersemester beschränkt Deutsch

Bildung und Beratung im Kontext von Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung

Masterstudiengang

So individuell und privat Menschen ihre Sexualität und Partnerschaft leben, so wichtig ist die wissenschaftliche Analyse der sexuellen Verhältnisse zur Wahrung und Durchsetzung sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung und damit verbundener Rechte. Zur Onlinebewerbung

Studieninhalte

1. Phase (Module 1-2)

Hier werden Ihnen die interdisziplinären Zugänge zu sexualwissenschaftlicher Forschung und Praxis sowie die theoretischen und methodisch-praktischen Herangehensweisen sexueller Bildung unter lebensphasenbezogenem sowie themenspezifischem Blickwinkel eröffnet.

2. Phase (Module 3-9)

Sie setzen hier erste eigene Bildungsprojekte um, die durch Projektmanagement vorbereitet und supervisorisch begleitet werden. Gleichzeitig erlernen Sie die theoretischen und methodischen Grundlagen von Beratung im Kontext von Partnerschaft und Sexualität. Ergänzt wird dieses Wissen durch die Grundlagen der Familienplanung sowie der psychosozialen Schwangerschaftsberatung, die ebenfalls parallel in Praxisprojekten angewendet werden.

3. Phase (Module 10-12)

Die Studienphase rundet Ihre Qualifikation mit dem Erwerb von Kenntnissen zum Qualitätsmanagement im Handlungsfeld, sowie den sozial- und sexualwissenschaftlichen Forschungsmethoden zusammen mit der Masterarbeit ab.

Modulübersicht

Ausgewählte Lerninhalte

  • Orientierungseinheit, Kennenlernen, Organisation. Die Sexualwissenschaftliche Landschaft: Historische und strukturelle Aspekte von Forschung und Praxis. Sexualwissenschaft/ -forschung im Studium
  • Soziologie der Sexualität: Historische Aspekte der Sexualkultur, empirische Sexualforschung, Jugendsexualität
  • Psychologie der Sexualität: Sexuelle Individualentwicklung und psychische Regulation sexuellen Verhaltens
  • Biologie der sexuellen Entwicklung und Reproduktion
  • Sexualität im Spannungsfeld von kultureller und religiöser Vielfalt
  • Sexualität, Partnerschaft, Familienplanung – historische und aktuelle Perspektiven
  • Sexuelle und reproduktive Rechte in der BRD und im internationalen Kontext
  • Familien- und Sozialpolitik – aktuelle Tendenzen, internationale Aspekte
  • Sexualität und Recht – politische und juristische Perspektiven
  • Rechtliche Grundlagen sexueller Bildung und Beratung
  • Diversity, LGBTIQ: Gleichstellungsrecht und -politik in verschiedenen Handlungsfeldern
  • Von der Sexualaufklärung zur lebenslaufbegleitenden sexuellen Bildung
  • Psychosexuelle Entwicklung im Vorschulalter und Sexualpädagogik
  • Sexualpädagogik in Grundschule und mittlerem Schulalter
  • Sexualpädagogik mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Sexuelle Bildung mit Erwachsenen und älteren Menschen
  • Projektmanagement und Konzeptentwicklung
  • Intersektionale Perspektiven auf sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität
  • Sexualität und Medien
  • Sexualität und Behinderung
  • Sexualität und Gewalt
  • Sexuell übertragbare Infektionen/ Krankheiten
  • Grundlagen der Beratung – Konzepte und Methoden
  • Historische und aktuelle Entwicklungen der Familienplanung
  • Kinderwunsch und Lebensplanung – psychologische und soziologische Aspekte
  • Unerfüllter Kinderwunsch – Reproduktionsmedizin – Beratung
  • Pränatale Diagnostik – ethische, medizinische und beraterische Aspekte
  • Verhütungsverhalten, -methoden und –beratung
  • Ungewollte Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch – rechtliche, psychologische und medizinische Aspekte
  • Handlungsfeld 1: Beratung nach § 219 StGB
  • Handlungsfeld 2: Psychosoziale Beratung schwangerer Frauen und Paare
  • Handlungsfeld 3: Schutz vor sexueller Gewalt in pädagogischen Kontexten
  • Handlungsfeld 4: Diversity/ gleichstellungspolitische Handlungsfelder
  • Managementkompetenzen im Handlungsfeld: Teamleitung
  • Managementkompetenzen im Handlungsfeld: Projektleitung
  • Praxisprojekt/ Projektstudie
  • Praxisreflexion und Projektbegleitung
  • Selbsterfahrung
  • Körper, Kulturen, Künste – interessengeleitete kommunikative und kreative Angebote
  • Grundlagen der Beratung bei sexuellen und partnerschaftlichen Problemen und Störungen
  • Konzepte und Praxis der Sexualberatung I (z.B. eine psychologische Sicht)
  • Konzepte und Praxis der Sexualberatung II (z.B. eine ärztliche Sicht)
  • Konzepte und Praxis der Behandlung sexuell übergriffiger Kinder und Jugendlicher – eine sozialpädagogische Sicht
  • Partnerschaft, Sexualität und Beratung im interkulturellen Kontext
  • Forschungspraxis: Vorbereitung der Masterarbeit
  • Evaluationsforschung, wissenschaftliche Begleitung von Projekten
  • Methodologie der Sozialforschung, quantitative Methoden
  • Methodologie der Sozialforschung, qualitative Methoden

Berufsperspektiven

Berufsperspektiven

Als Absolvent*in dieses Studiengangs liegen Ihre Berufschancen auf drei Ebenen:

  • in den Berufsfeldern unter dem Dach des Schwangerschaftskonfliktgesetzes, in Ehe-, Lebens- und Familienberatung, Aids-Hilfen, Kinderschutzdiensten, Gesundheitsämtern bis hin zu speziellen sozial- und medienpädagogischen Arbeitsfeldern.
  • im Bereich der Wissenschaft selbst sowie in den verschiedenen Arbeitsfeldern des höheren öffentlichen Dienstes, relevanten Verbänden und Trägern von Beratungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen (Leitungsaufgaben).
  •  in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (z. B. der Heim-, Behindertenpädagogik, der Schulsozialarbeit usw.), in denen die Absolventen gefragte Spezialisten sind.

Studienverlauf

Teilzeitstudium

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studienbeginn: zum jeweiligen Wintersemester

Durchführung von forschungs- oder praxisorientierten Werkstätten in Semester 3 & 5

Masterarbeit: innerhalb des 6. Semesters

Weitere Informationen ASW

Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiums ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit/Sozialpädagogik oder ein erfolgreicher Abschluss eines humanwissenschaftlichen Hochschulstudiums mit nachgewiesenen sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Grundkompetenzen mit erbrachten Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Punkten nach dem ECTS (European Credit Transfer System). Ein gleichwertiger ausländischer Abschluss erfüllt die Voraussetzungen ebenfalls.

 

Die Vergabe der Studienplätze

Die Studienplätze werden nach der Durchschnittsnote ihres ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie nach fachspezifischer Qualifikation und Berufs- bzw.Praxiserfahrung vergeben. Bitte füllen Sie für das Auswahlverfahren das „Zusatzblatt Angewandte Sexualwissenschaften“ aus und legen Sie es Ihrer Bewerbung bei. Das Zusatzblatt sowie nähere Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.

Es wird regulär jährlich zum Wintersemester immatrikuliert.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni des Jahres, in dem die Aufnahme des Studiums von Ihnen beabsichtigt wird.

Liegen zum Antragsannahmeschluss noch nicht alle Nachweise vor, kann eine Zulassung unter Vorbehalt erteilt werden. Die fehlenden Nachweise müssen bis zum 30. September vorgelegt werden, damit der Vorbehalt erlischt. Zeugnisse müssen bis spätestens 31. Dezember vorgelegt werden.

Zulassungsantrag

Nutzen Sie die Möglichkeit der ONLINE-BEWERBUNG auf der rechten Seite oder reichen Sie per Post einen Antrag auf Immatrikulation ein. Laden Sie dazu den Antrag herunter und schicken Sie ihn (ggf. mit Zusatzblatt) ausgefüllt mit den geforderten Unterlagen an folgende Adresse:

Hochschule Merseburg
Studierendensekretariat
Eberhard-Leibnitz-Straße 2
06217 Merseburg

Oder fordern Sie unter besagter Adresse einen Antrag mit einem adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag an.

So individuell und privat Menschen ihre Sexualität und Partnerschaft leben, so wichtig ist die wissenschaftliche Analyse der sexuellen Verhältnisse zur Wahrung und Durchsetzung sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung und damit verbundener Rechte.

In diesem deutschlandweit einmaligen Masterstudiengang werden Sie für Berufsfelder ausgebildet, in denen die Sexualität des Menschen in all ihren individuellen, interpersonellen und gesellschaftlichen Bezügen Gegenstand fachlichen Handelns sein kann. Das sind vor allem psychosoziale, pädagogischeund medizinisch-klinische Arbeitsgebiete, aber auch gesellschaftspolitische, juristisch-kriminologische oder kulturelle Berufsfelder.

Der konsekutive Masterstudiengang  ist stärker anwendungsorientiert und fachübergreifend. Das Curriculum fokussiert inhaltlich die Bereiche von Bildung und Beratung im Kontext von Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung. Es handelt sich um einen Teilzeitstudiengang, der auch berufsbegleitend absolviert werden kann. Berufstätigen Bewerber*innen wird empfohlen, evtl. Vollzeitbeschäftigung während des Studiums auf Teilzeit zu reduzieren. Die Lehre wird in Blockform organisiert. Die Blöcke finden in der Regel alle vier Wochen von Donnerstag bis Sonntag statt. Für den Studiengang werden keine Studiengebühren erhoben.

Kontakt

Studienfachberatung

Prof. Dr. Maika Böhm
Professur für Sexualwissenschaft und Familienplanung
Raum: F/3/03.2

Allgemeine Studienberatung

Katja Anna Zimare
Allgemeine Studienberatung
Raum: Hg/G/1/17
Telefon: +49 3461 46-2317

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Ja, sofern Sie bis zum Ende der Bewerbungsfrist bereits mind. 140 von 180 ECTS-Punkten (bzw. bei siebensemestrigen Bachelorstudiengängen 170 von 210 ECTS-Punkten) erreicht haben.

Bewerber*innen, die das Bachelorstudium noch nicht abgeschlossen haben, bewerben sich mit der vorläufigen Durchschnittsnote gemäß der Leistungsübersicht (ausgestellt vom Prüfungsamt der jeweiligen Hochschule).

In der Online-Bewerbung tragen Sie bei „Studium und Beruf“ einfach im Feld Prüfungsdatum das voraussichtliche Datum Ihres Abschlusses ein. Bei Prüfungsstatus wählen Sie „angemeldet“ und bei Gesamtnote „Zeugnis liegt noch nicht vor“.

Die Studienplätze im Hauptverfahren werden nach der Durchschnittsnote des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie nach fachspezifischer Qualifikation und Berufs- bzw. Praxiserfahrung vergeben. Hierfür füllen Sie bitte das „Zusatzblatt Angewandte Sexualwissenschaft“ aus und legen Sie es Ihrer Bewerbung bei.

Für Bewerber*innen mit ausländischen Bildungsabschlüssen, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, sowie für Personen, für die die Ablehnung des Zulassungsantrages eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, wird eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen in einer Vorabquote vergeben.

Wenn Sie Ihren Bachelorabschluss an einer ausländischen Hochschule erworben haben, reichen Sie Ihre Bewerbung bitte über uni-assist ein. Nähere Informationen zur Bewerbung über uni-assist finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/vor-dem-studium/internationale-studieninteressierte/

 

Nein, ab dem Wintersemester 2020/21 gibt es keine gesonderte Quote mehr für Bewerber*innen, die schon länger auf einen Studienplatz warten. Für die Vergabe der Studienplätze spielen nur die Durchschnittsnote des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie die fachspezifische Qualifikation und Berufs- bzw. Praxiserfahrung eine Rolle.

Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiums ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit / Sozialpädagogik oder ein erfolgreicher Abschluss eines humanwissenschaftlichen Hochschulstudiums mit nachgewiesenen sozialarbeiterischen / sozialpädagogischen Grundkompetenzen mit erbrachten Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Punkten nach dem ECTS (European Credit Transfer System). Ein gleichwertiger ausländischer Abschluss erfüllt die Voraussetzungen ebenfalls.

Bei Zweifeln, ob Sie mit Ihrer Bildungsbiographie die Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudiengang "Angewandte Sexualwissenschaft", können Sie sich an die Studienfachberaterin, Frau Prof. Dr. Maika Böhm, wenden (maika.boehm@hs-merseburg.de Tel.: 03461 46 2240).

Bitte füllen Sie für das Auswahlverfahren das „Zusatzblatt Angewandte Sexualwissenschaft“ aus und legen Sie es Ihrer Bewerbung bei.

Die Punktvergabe im Auswahlverfahren nimmt die Auswahlkommission vor. Sie tragen im Zusatzblatt nur ein, welche spezifischen Qualifikationen und Berufs- bzw. Praxiserfahrung Sie haben und fügen die entsprechenden Nachweise dafür an (z.B. Praktikumsbestätigung, Teilnahmebescheinigung an Fort-und Weiterbildungen). Die Nachweise können bei der Online-Bewerbung hochgeladen werden. Sollten die Nachweise nicht elektronisch vorliegen, können diese auch postalisch zugesendet werden.

Bitte lassen Sie die Spalte „Punkte“ frei.

Es gibt in Sachsen-Anhalt keine gesonderten Regelungen mehr für Zweitstudienbewerber*innen. Sie müssen also auch keine Begründung für die Durchführung eines Zweitstudiums einreichen.

Derzeit erhebt die Hochschule Merseburg auch keine Zweitstudiengebühren. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor der Studienbewerbung über den aktuellen Stand zu Gebühren an der Hochschule Merseburg.

Die Hochschule Merseburg nimmt Bewerbungen mit ausländischen Studienabschlüssen nicht direkt entgegen, sondern lässt Sie durch uni-assist vorprüfen.

Wenn Sie Ihren Bachelorabschluss (oder einen anderen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss)  nicht an einer deutschen Hochschule erworben haben, reichen Sie Ihre Bewerbung bitte über uni-assist ein. Nähere Informationen zur Bewerbung über uni-assist finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/vor-dem-studium/internationale-studieninteressierte/

Bitte beachten Sie, dass uni-assist ca. 4-6 Wochen für die Prüfung Ihrer Dokumente benötigt und daher die Bewerbungsfrist bei uni-assist früher endet als an der Hochschule Merseburg.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist bei uni-assist i.d.R. der 15.05. eines jeden Jahres.

Das Studierendensekretariat versendet die Zulassungsbescheide für Zulassungen im Hauptverfahren ca. drei bis vier Wochen nach Bewerbungsschluss.

Bewerber*innen, die keinen Studienplatz im Hauptverfahren erhalten haben, bekommen einen Bescheid über Ihren Ranglistenplatz für ein etwaiges Nachrückverfahren.

Die Bewerber*innen werden auf Ranglisten geführt, nach denen die Zulassungen im Hauptverfahren und ggf. Nachrückverfahren ausgesprochen werden.
Wartelisten für das nächste Jahr  werden nicht geführt - wer keinen Studienplatz erhält, muss sich im nächsten Jahr völlig neu bewerben.

Sie können Ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen, wenn Sie in dem Jahr bis zu dem nächsten Bewerbungsschluss studiengangsspezfische Qualifkationen oder Praxiserfahrung erwerben. Welche Qualifikationen/Praxiserfahrung für die Vergabe der Studienplätze relevant sind, können Sie dem „Zusatzblatt Angewandte Sexualwissenschaft“ entnehmen.  

Eine Übersicht der geplanten Termine für das Studienjahr 2020/21 finden Sie hier.

Häufig gestellte Fragen Studienorganisation und Beruf

Erfahrungsgemäß lässt sich das Studium mit einer Teilzeit-Berufstätigkeit (20-30 Wochenstunden), die eine regelmäßige Seminarteilnahme ermöglicht, gut vereinbaren.

Der Masterstudiengang "Angewandte Sexualwissenschaft" (M.A.) ist ein Teilzeitstudium, das berufsbegleitend konzipiert ist. Die Lehrveranstaltungen finden deshalb nicht im wöchentlichen Rhythmus werktags statt, sondern in Präsenzblöcken etwa alle drei bis vier Wochen.

Die Seminarzeiten sind:

Donnerstag: 11 Uhr bis 17.45 Uhr;

Freitag: 9.15 Uhr bis 16.45 Uhr;

Samstag: 9.15 Uhr bis 18.30 Uhr;

Sonntag: 9.15 Uhr bis 13.30 Uhr.

 

Die Seminare werden immer mindestens ein Jahr im Voraus geplant und bekannt gegeben. Die Veranstaltungen finden an der Hochschule Merseburg statt, eine Übersicht über die hochschulnahen Unterkünfte wird in der Orientierungseinheit ausgegeben.

Die Lehrveranstaltungen sind in viertägigen Blockseminaren (Do-So) organisiert, die im etwa drei-vierwöchentlichen Rhythmus stattfinden. Da die Lehrveranstaltungen von Kommunikation und Erfahrungsaustausch leben, wird eine verlässliche Teilnahme an den Blockveranstaltungen vorausgesetzt. Damit Sie Ihre Teilnahme planen können, werden die Termine für die Blockseminare immer mindestens ein Jahr im Voraus geplant und bekannt gegeben.

Eine Übersicht über die hochschulnahen Unterkünfte wird in der Orientierungseinheit zu Beginn des Studiums ausgegeben.

Ja, das Studium enthält mehrere Praxisphasen. Es finden in Modul 5 (3. Semester) und 9 (5.Semester) zwei Werkstätten statt. Diese können entweder als Praxisphase über mehrere Wochen, in Praxisprojekten oder im Rahmen praxisorientierter empirischer Forschungsvorhaben realisiert werden. Empfehlenswert ist es, sich möglichst frühzeitig über eine zeitlich und persönlich passende Ausrichtung der Werkstätten Gedanken zu machen (bspw. Vereinbarkeit mit familiären oder beruflichen Verbindlichkeiten).

Das Studium ist gebührenfrei. Finanzielle Aufwendungen entstehen in Form des zu Beginn eines jeden Semesters anfallenden Semesterbeitrags für das Studentenwerk in Höhe derzeit 40,- € sowie für Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten zu den Seminaren sowie Exkursionen und Tagungen.

Im ersten, dritten und fünften Semester findet je ein viertägiger Seminarblock außerhalb der Hochschule statt, hier entstehen Übernachtungs- und Verpflegungskosten in Höhe von je 150.- bis 200.-; es sollten insgesamt etwa 700,- € Übernachtungs-/Verpflegungskosten für diese externen Veranstaltungen eingeplant werden.

In Modul 5 und Modul 9 (3. und 5. Semester) finden zwei viertägige Selbsterfahrungsseminare statt, in denen auch biografische Reflexionen zu studienrelevanten Themen (Sexualität, Partner*innenschaft, Familienplanung usw.) stattfinden. Das Studium wird nur Personen empfohlen, denen die Teilnahme an diesen Seminaren möglich ist (besonders mit Blick auf die eigene psychische Stabilität sollte dies vor einer Bewerbung reflektiert werden).

Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen wie dem Masterstudiengang "Angewandte Sexualwissenschaft" ist ein Parallelstudium in der Regel nicht möglich.

Die Immatrikulationsordnung der Hochschule Merseburg schreibt vor, dass Studierende, die an der Hochschule Merseburg oder an einer anderen Hochschule bereits in einem Studiengang mit Zulassungsbeschränkung immatrikuliert sind, zusätzlich für einen weiteren Studiengang mit Zulassungsbeschränkung nur immatrikuliert werden dürfen, wenn dadurch kein anderer Bewerber oder keine andere Bewerberin vom Erststudium ausgeschlossen wird und wenn der Abschluss des Zweitstudiums das Erststudium sinnvoll ergänzt.

Hierzu ist die Stellungnahme des Prüfungsausschusses (begründeter Antrag) des jeweiligen Fachbereiches einzuholen.

Nein, die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in können Sie an der Hochschule Merseburg nur durch den Abschluss des Bachelorstudiengangs "Soziale Arbeit" (B.A.) erwerben.

Sie können an der Hochschule Merseburg eine Promotion in Kooperation mit einer promotionsberechtigten Hochschule oder Universität realisieren. Ihr Promotionsvorhaben wird in diesem Fall fachlich sowohl von der Hochschule Merseburg als auch der promotionsberechtigten Hochschule oder Universität betreut.

Nähere Informationen zur kooperativen Promotion an der Hochschule Merseburg finden Sie auf dieser Seite: https://www.hs-merseburg.de/forschung-und-transfer/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/

 

Nach oben