PETA

PETA
Plattform für Personalentwicklung und Transferausbau

Transfer über Köpfe - Personal geht neue Wege

Die Plattform für Personalentwicklung und Transferausbau (PETA) fördert den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft durch einen „Transfer über Köpfe". Das Vorhaben beabsichtigt damit regionale Kooperationsbeziehungen zu stärken und Personal unterhalb der professoralen Ebene der Hochschule Merseburg beruflich und praxisnah fortzubilden. Durch das Format einer mehrtägigen oder -wöchigen Hospitation von Hochschulmitarbeitenden bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Vereinen oder Institutionen im Land Sachsen-Anhalt können praktische Kenntnisse über Strukturen und Entscheidungsabläufe sowie anwendungsbezogenes Wissen und Inhalte außerhalb des Wissenschaftssektors erworben werden. Durch den Austausch über Vorgehensweisen, Herausforderungen und aktuelle Problemstellungen in der Praxis profitiert die praxisnahe Ausrichtung der Hochschule in der Fachkräfteausbildung bzw. Lehre und Forschung. Der „Transfer über Köpfe“ trägt somit zu einem besseren gegenseitigen Verständnis der unterschiedlichen Sektoren und zu einer effektiven Zusammenarbeit bei. Gleichzeitig wird angestrebt, auch Praxispartnern eine Hospitation an der Hochschule Merseburg zu ermöglichen, um auch Ihnen Einblicke in die Arbeitsweise einer Hochschule für angewandte Wissenschaft zu ermöglichen.

PETA unterstützt interessiertes oder teilnehmendes Personal durch das Angebot der „Beratung, Bildung und Vernetzung“ vor, während und nach der Phase des „Transfers über Köpfe“. Durch die Übernahme des „Schnittstellenmanagements“ wird zudem die interne und externe Kommunikation effizient und zielgerichtet zwischen Personal, Praxispartner und Hochschule gebündelt. Der „Transfer über Köpfe“ wird zudem von einer mehrstufigen Evaluation begleitet.

 

Zielgruppen

Hochschulpersonal geht in die Praxis

Möchten Sie Ihr Wissen in der Praxis prüfen und erweitern? Haben Sie Interesse daran, Praxiserfahrung zu sammeln und diese Erkenntnisse für Ihre Forschung zu nutzen? Möchten Sie die Möglichkeit einer Hospitation ergreifen und Einblicke in die Arbeitsweise der Praxis gewinnen, um zum Beispiel Studierende praxisorientiert „am Zahn der Zeit“ auszubilden? Interessieren Sie sich für einen Praxispartner, dessen Arbeitsweise und Organisationsform sie näher kennenlernen wollen?

Das Hospitationsprogramm „Transfer über Köpfe“ richtet sich an engagierte Mitarbeitende der Hochschule Merseburg, die ein besonderes Interesse an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen haben und die Arbeitsweise und Entscheidungsstrukturen in KMUs, Vereinen oder Institutionen im Land Sachsen-Anhalt kennen lernen wollen. Die Hospitation zielt auf die Förderung der beruflichen und persönlichen Entwicklung der Hochschulmitarbeitenden. Gleichzeitig soll die praxisorientierte Ausrichtung der Hochschule unterstützt werden, indem die Hospitierenden ihr erweitertes Wissen und ihre Erkenntnisse in ihre Arbeitstätigkeit sowie in die Hochschule transferieren.

Die Zielgruppe des Transfers über Köpfe:

  • Lehrkräfte für besondere Aufgaben
  • wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
  • Laboringenieur*innen
  • Projektmitarbeiter*innen
  • Nachwuchs- und Führungskräfte unterhalb der professoralen Ebene

Interesse an einem direkten und persönlichen Austausch mit der Hochschule?

Hochqualifizierte, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Lehrkräfte oder Projektmitarbeitende der Hochschule Merseburg möchten Ihnen gerne über die Schulter schauen, fachliche Fragen stellen und mehr über Ihre Arbeitsinhalte und -abläufe während einer mehrtägigen oder mehrwöchigen Hospitation erfahren.

Welche Vorteile haben Sie als Praxispartner von einer Hospitation durch Hochschulmitarbeitende?

  • Produktiver Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Praxis
  • Einblick in die Arbeitsweise und Themengebiete der Hochschule durch den persönlichen Kontakt mit einem Hochschulmitarbeitenden
  • Stärkung der Vernetzung und Kooperationsbeziehung hinsichtlich Anbahnung von Forschungsprojekten, Dienstleistungen oder der Werbung zukünftiger Fachkräfte (Studierender)
  • Mitgestaltung der Themensetzung in der Wissenschaft über die direkte, persönliche Rückmeldung aus der Praxis

Die Hochschule Merseburg ist auf den Austausch mit der Praxis angewiesen, um zu erfahren, woran die KMUs oder nichtwirtschaftlichen und öffentlichen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt konkret arbeiten, vor welchen Herausforderungen sie stehen oder welche Lösungen sie gefunden haben.

Öffnen Sie Ihre Türen für die Hospitant*innen der Hochschule, zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre Beteiligung daran, eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

 

Transfer über Köpfe

Im Jahr 2020 fokussiert PETA vorwiegend auf das Hochschulpersonal, welches im folgenden Informationen zur Hospitation erhält.

Interessierte Praxispartner nehmen bitte direkt Kontakt auf!

 

  • praxisbezogene Fortbildung des teilnehmenden Personals
  • Kennenlernen von Arbeitsinhalten/ Methoden/ Arbeitsweisen/ Strukturen beim Praxispartner vor Ort
  • Eröffnung neuer fachlicher und arbeitsorganisatorischer Perspektiven
  • Aufbau eines beruflichen Netzwerks in der Praxis
  • Förderung des gegenseitigen Verständnisses für unterschiedliche Arbeits- und Herangehensweisen sowie Organisationskulturen in der Praxis
  • Förderung der praxisorientierten Lehre und Forschung
  • Intensivierung von Kooperationen
  • Bestehendes Angestelltenverhältnis mit der Hochschule Merseburg
  • Zustimmung des Vorgesetzten oder Dekans
  • selbstständige Ansprache des Praxispartners, welcher für eigene Berufsinhalte bzw. für das persönliche Lernziel interessant ist
  • Teilnahme an einem Beratungs- und Informationsgespräch in der Vorbereitungsphase
  • Enge Abstimmung mit PETA vor und während der Durchführung der Hospitanz
  • Verfassen eines ca. zweiseitigen Berichts zur Hospitation, inklusive der Darstellung einer Transferidee der Praxiserfahrung in die Hochschule durch ein arbeitsfeldspezifisch geeignetes Format (z.B. Anpassung der Lehrinhalte, Vortrag, Ideen für fortführenden Projektantrag) in der Nachbereitungsphase
  • Teilnahme an der Evaluation

 

  • Individuell abgestimmte Dauer und Rhythmus der Durchführung in Absprache mit Vorgesetzten/ Dekan und Praxispartner
    • In verschiedenen Varianten umsetzbar: z.B. mehrere Tage am Stück oder ein Tag pro Woche
    • Bis zu 10 Hospitationstage innerhalb von acht Wochen

 

Begleitung und Unterstützung

Zur Förderung der beruflichen und persönlichen Entwicklung des interessierten oder teilnehmenden Hochschulpersonals gibt es folgende Angebote:

  • Beratung und Bildung
    • Beratung bzgl. der Teilnahme am Hospitationsprogramm „Transfer über Köpfe“
    • Persönliche, berufsbezogene Beratung
    • Selbst- und Zeitmanagement
    • Kollegiale Beratung
  • Vermittlung und Vernetzung
    • zu Bildungs- und Beratungsangeboten aus Portfolio der Hochschule
    • des wissenschaftlichen Nachwuchs im GradNET
    • fächerübergreifendes Angebot der kollegialen Beratung

Das Projekt PETA beinhaltet neben dem Angebot von „Transfer über Köpfe“ und dem Angebot der „Beratung, Bildung und Vernetzung“  auch das für die Umsetzung der Projektziele notwendige Schnittstellenmanagement zwischen den Akteuren der Hochschule und der Praxispartner. PETA möchte Hilfestellung geben bei der praktischen Umsetzung des Transfers über Köpfe, d.h. formale Voraussetzungen klären, die interne und externe Kommunikation zielgerichtet bündeln und vereinfachen und damit die administrativen Hürden für das teilnehmende Personal und interessierte Praxispartner möglichst klein halten.

Die Durchführung des „Transfers über Köpfe“ wird evaluiert und dokumentiert, um die Effekte der Hospitation als ein mögliches Format im Wissenstransferprozess zu bewerten. Ziel der Evaluation ist es schließlich, Handlungsempfehlungen zu eruieren und den Hochschulen im Verbundprojekt wie darüber hinaus zur Verfügung zu stellen.

TEILPROJEKTLEITUNG

Prof. Dr. Dirk Sackmann
Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insbesondere Logistik und Produktionswirtschaft
Raum: Hg/G/2/013

Ansprechperson

Sandra Dietzel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Raum: RZ/0/38
Telefon: +493461 46-2361
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