TBT

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Transfer-Bewertungs-Toolbox

Das Projekt

Wir im Projekt Transfer-Bewertungs-Toolbox (TBT) beschäftigen uns mit der Frage, wie Hochschulen in Deutschland ihre Third-Mission-Aktivitäten strategisch nutzen, bewerten und verbessern können.

Im Verbund mit der Hochschule Harz hat es sich die Hochschule Merseburg zur Aufgabe gemacht, die Third – Mission – Aktivitäten auf der Basis einer einheitlichen Definition zunächst systematisch zu erfassen und im Anschluss daran geeignete Erfolgsfaktoren aufzustellen, die eine Bewertung der Aktivitäten ermöglichen. Auf diese Weise soll insgesamt eine valide sowohl auf qualitativen als auch auf quantitativen Maßstäben aufbauende Bewertungsmethodik entwickelt werden, die langfristig und auch dynamisch arbeitet. Insgesamt kann das Projekt perspektivisch auch anderen Hochschulen dienen, da diese ebenfalls von der Toolbox Gebrauch machen können.

 

Was ist eigentlich Third Mission?

Hochschulen beteiligen sich neben den klassischen Säulen Lehre und Forschung (erste und zweite Mission) zusätzlich in vielerlei Weise am gesellschaftlichen Leben ihrer Region. So bietet die Hochschule Merseburg von spannenden Juniorvorlesungen bis hin zu informativen Veranstaltungen im Seniorenkolleg für jedes Lebensalter etwas Passendes an. Darüber hinaus wirkt sie beispielsweise in zahlreichen (Forschungs-) Projekten erfolgreich mit externen Partnern, wie Unternehmen, Vereinen oder Initiativen zusammen. Alle diese wechselseitigen Beziehungen zur ihrer Umwelt finden sich unter dem großen Oberbegriff der Third Mission wieder.

 

Third Mission - Stimmen aus der Hochschule

Prof. Dr. Mathias Seitz

Professur für Verfahrenstechnik/
Technische Reaktionsführung
Studiengangsfachberater Green Engineering

„Wir arbeiten mit unseren Masterstudierenden regelmäßig an Entwicklungsprojekten und die sind eigentlich immer mit Unternehmen verknüpft. Die Themenstellung erarbeiten wir im Vorfeld mit einem Unternehmen zusammen und die Studierenden müssen dann so ein innovatives Projekt einfach mal durchdesignen und da sind wir im ständigen Austausch, was will das Unternehmen, was liefern wir. Das haben wir mit sehr vielen Unternehmen aus der Region schon gemacht. Und da kriegen die Studierenden und auch ich und die Kollegen sehr viel Input, was denn in der Industrie Standard ist und auch was da gedacht wird, wie da gearbeitet wird und im Gegenzug haben wir natürlich auch ein Stück weit mehr Innovationsanschub für eine Firma, was alles möglich, machbar ist, was sie noch nicht beachtet haben.“

 

 

Prof. Dr. Michael Meng

Dekan Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
und Informationswissenschaften,
Professur für angewandte Sprachwissenschaft

„Wir forschen hier an der Hochschule unter anderem zum Thema evidenzbasiertes Informationsdesign. Da geht es zum Beispiel um die Schnittstellendokumentation für Softwareentwickler. Kooperationen mit Unternehmen gab und gibt es gerade bei diesem Thema sehr rege und ich halte regelmäßig Vorträge. Wir sprechen mit den Unternehmen viel über die Ergebnisse unseres Forschungsprojektes, aber auch darüber, was sind eigentlich Fragen oder ist das, was wir als Frage sehen auch aus Sicht der Praktiker relevant. Für mich gehören solche Transferleistungen ganz klar zu meinem Arbeitsauftrag hier an der Hochschule Merseburg.“

Constanze Stutz

Projektmitarbeiterin FEM Power
Mitarbeiterin der Gleichstellungsbeauftragten                                                                                                                                                                                                                                                             

„Wir bieten im Projekt FEM Power regelmäßig im Wintersemester eine Ringvorlesung an. In diesem Rahmen beschäftigen wir uns mit gesellschaftspolitischen Themen, die gegenwärtig relevant sind. Also Verschiebung von Fragen der Digitalisierung, Verschiebung von Fragen des Geschlechterverhältnisses in Krisenmomenten in Demokratie und Gesellschaft. Das heißt, darüber generieren wir immer wieder auch Menschen von außen, gerade auch aus der Stadt Merseburg, die hier her kommen zur Hochschule, um an der gesellschaftlichen Debatte teilzunehmen. Was die Hochschule selbst natürlich auch als Ort konstituiert, wo das möglich ist. Und das ist ein Anliegen auch von FEM Power, was sich in vielen Punkten auch mit den Anliegen der Hochschule deckt, genau das hier auch zu schaffen.“

TEILPROJEKTLEITUNG

Prof. Dr. Dirk Sackmann
Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insbesondere Logistik und Produktionswirtschaft
Raum: Hg/G/2/013

ANSPRECHPERSON

Dr. Ines Nitsche
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Raum: Hg/G/2/017
Telefon: +49 3461 46-2433
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