Innomobil

INNOmobil

Das INNOmobil: Ein Tiny House auf Tour!

Nicht jede*r hat die Möglichkeit an die Hochschule Merseburg zu kommen, um Wissenschaft vor Ort zu erleben. Die Hochschule möchte aber wissenschaftliches Engagement und Bürger-Partizipation nicht nur in Merseburg, sondern in ganz Sachsen-Anhalt stärken. Deswegen wird ab Frühjahr 2020 das INNOmobil mit „Wissenschaft im Gepäck“ durch das Land touren.

Das INNOmobil ist nicht einfach ein Forschungstransfermobil in Gestalt eines Autos oder Busses. Vielmehr handelt es sich um ein Tiny House, sozusagen ein Miniaturhaus, ausgestattet mit modernen digitalen Technologien, Labor-Equipment und Lehrmaterialien. Das reicht von 3D-Druck über Minicomputer zum Selberprogrammieren bis hin zu spannenden chemikalischen Experimenten zum Ausprobieren!

 

Warum? – Die Idee.

Verschiedene Gruppen haben verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen und das INNOmobil soll einerseits flexibel genug gestaltet sein, um diese zu berücksichtigen und andererseits eine stärkere Verschränkung der Hochschule mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure zu ermöglichen. Das Konzept für das INNOmobil entstand deswegen im Dialog mit relevanten Zielgruppen, wie z.B. Schüler*innen und Forscher*innen.

Möglich wurde dieser innovative Entwicklungsprozess durch einen Methodenmix aus Design Thinking und Experteninterviews, durch den Anforderungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden konnten. Insbesondere der Ansatz des Design Thinkings ist hervorragend geeignet, um neue Ideen zu entwickeln. Schließlich geht es dabei darum, Lösungen zu finden, die aus Nutzersicht zufriedenstellen. Orientiert wird sich bei diesem Vorgehen an der Arbeit von Designern: Ein bunter Mix aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen.

 

Wie? – Die Umsetzung.

Das Ergebnis der Konzeptphase war:

  • Mobilität. Das INNOmobil soll so mobil sein, so dass es zu den jeweiligen Teilnehmer*innen vor Ort bewegt werden kann.
  • Flexibilität. Wichtig ist ein multifunktionales Design des Innenraums, da auf geringer Fläche Technolgie, Materialien und Teilnehmer*innen Platz finden müssen.
  • Modularität. Modulare Ausstattung gewährleistet die einfache Umrüstung, so dass je nach Zielgruppe das INNOmobil mit wenigen Handgriffen angepasst werden kann. So kann das Tiny House sowohl rollende Experimentierwerkstatt, mobiler Showroom und interaktiver Makerspace sein.

 

Was? – Die Themenfelder.

Das INNOmobil wird Angebote zum Anfassen und Mitmachen für Kinder, Jugendliche, Unternehmen sowie die breite Öffentlichkeit präsentieren. Dabei stehen insbesondere drei Themenfelder im Vordergrund.

  1. DIY/Makerspace: Im mobilen Makerspace kann selbst mit angepackt werden. Technologien wie 3D-Druck, Lasercutter oder Calliope-Computer können nicht nur ausprobiert, sondern erlernt werden. Neben Workshops für Kinder und Jugendliche stehen auch Weiterbildungsangebote für Lehrende im Fokus.
  2. Drogenprävention: Bei Projektwochen und -tagen an Schulen unterstützt das INNOmobil mit verschiedenen Formaten, in denen über die Zusammensetzungen und Wirkungen von Drogen aufgeklärt wird.
  3. Coding: Anfänger*innen können sich in Workshops mit Minicomputern wie Calliope sanft an das Thema Code herantasten, für Fortgeschrittene werden Module angeboten, in denen sich Vorträge und Workshops mit maschinellem Lernen z.B. im Bildbearbeitungs- oder Tracking-Bereich beschäftigen.

 

Teilprojektleitung:

Luise Störmer
Teilprojektleiterin "INNOmobil"

Ansprechpersonen

Ludwig Finster
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schwerpunkte „Strategie“ sowie „Konzeption“ im Teilprojekt INNOmobil
Raum: RZ/0/38
Telefon: +49 3461 46-2362
Anika Müller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Raum: RZ/0/38
Nach oben