Projekte

fUNDUS Magazin - Eine Perspektivensammlung

„Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen.”, so erinnert der 94-Jährige Marian Turski - jüdisch- polnischer Überlebender - an den schleichenden Prozess der systematischen Diskriminierung der Juden* durch den Nationalsozialismus. Seine Warnung richtet sich vor allem an junge Menschen. 

Als Teilnehmer*innen des Wissenschaftlichen Praxisprojekts des Master-Studiengangs Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft, mit dem Sujet: Transnationales Erinnern realisierten wir eine Exkursion nach Krakau und Auschwitz. Dieses Magazin ist der Versuch, den etlichen Dokumenten ein Weiteres - etwas Eigenes - hinzuzufügen und der persönlichen Gleichgültigkeit entgegen zu treten. Gleichzeitig wollen wir die dort gesammelten Eindrücke nutzbar machen. 
Wir möchten nicht den Anspruch erheben, die weitreichende Thematik des Nationalsozialismus, des Antisemitismus, der Geschichte Polens und des Holocaust ausführlich zu erläutern. Vielmehr betreten wir unterschiedliche Pfade der Erinnerung und reflektieren Erfahrenes und Erlebtes. Dieses Magazin ist die Sammlung von Perspektiven. Es ist ein subjektiver Beitrag zur Erinnerungskultur. Subjektiv, doch für uns dadurch nicht weniger relevant. 

fUNDUS - Magazin

Auditive Zeitreise - Ein Audiowalk über das Kriegsgefangenenlager in Merseburg

Während des ersten Weltkriegs entstand in Merseburg ein Kriegsgefangenenlager. Dass auf dem heutigen Kleingartengelände einmal rund 40.000 Häftlinge verschiedenster Nationen inhaftiert waren, wissen jedoch nur noch wenige Einwohner*innen und Studierende.

Das möchten wir gerne ändern!

Wir, Studierende des Masterstudiengangs Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft, haben uns daher intensiv diesem Stück Geschichte gewidmet, die Umstände erforscht und die Thematik kreativ in Form eines Audiowalks umgesetzt. Dieser erzählt exemplarisch vom Schicksal eines Kriegsgefangenen aus dem 1. Weltkrieg und führt  durch die Kleingartensparte Merseburg Süd, auf deren Gelände sich von 1914 bis 1921 ein Kriegsgefangenenlager befand. Die auditive Spurensuche lädt die Hörer*innen dazu ein, dieses in Vergessenheit geratenen Kapitel nachzuvollziehen und mit allen Sinnen zu erleben.

Eingezäunte Erinnerung Eine auditive Zeitreise ins Jahr 1914

Lernen durch Design | Quo Vadis - Komplexlabor Digitale Kultur?

Lernen durch Design? Was zunächst befremdlich klingen mochte, erwies sich für die Master-Studierenden des 3. Semesters Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft als wahre Erkenntnisschmiede. Das im Wintersemester 2019/20 von Prof. Dr. Stefan Meißner und der Lehrbeauftragten Jördis Dörner betreute Projektseminar „Quo vadis? Komplexlabor Digitale Kultur“ rotierte zwischen Design Thinking Methode, wissenschaftlicher Lektüre und Werkstatterfahrungen, um verschiedene Entwicklungsszenarien des Komplexlabors Digitale Kultur zu entwerfen. Der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wurde dem Wissen der Weg in die Praxis geebnet.

Ein Projektseminar zwischen Methode, Werkstatt und Lektüre

Gestalterische Interventionen auf dem Campus

Im Wintersemester 2018/19 wurde im Modul Visuelle Kommunikation des Masterstudiengangs Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft Designforschung praktisch betrieben. Nach einer Einführung in die Geschichte und die Theorie von Design und damit in den Gegenstand der Designforschung wurde ein Input zum Thema Gestalterische Interventionen durch den Künstler Michael Merkel geboten. Mit dieser Inspiration wurden nun in Gruppen verschiedene Interventionen auf dem Campus der Hochschule Merseburg konzipiert, präsentiert und diskutiert. Nach einer Zwischenpräsentation zum Abschluss des WS2018/19 entschieden wir uns die Projektideen auch wirklich zu realisieren, um so den Charakter der verschiedenen Interventionen wie auch die Reaktionen seitens der Hochschule und der dort Studierenden zu erfahren.  Betreut wurde das Modul durch Prof. Dr. Stefan Meißner.

Zu den verschiedenen Interventionen
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